Vita

bild-2001-06-selbstportrait-vor-triptychon-hengststudie-ii-unvollendetMein Name ist Daisuke Schneider. Meine Mutter stammt aus Japan, mein Vater aus Deutschland. Ich wurde am 20. September 1976 in Süddeutschland geboren. Nach Schule und Studium habe ich meine Kommilitonin Nadine geheiratet. Inzwischen haben wir eine kleine Familie mit zwei Töchtern und einem Sohn. Die Zeit die ich zuvor auf die Pferdefotografie und das Reiten aufgewandt habe, verbringe ich nun mit meiner Familie und damit meine Kunstwerke anzufertigen.


Sollten Sie Interesse daran haben eines meiner Kunstwerke zu besitzen oder permanent in Ihrem Büro, Lobby, etc. auszustellen, kontaktieren Sie mich.

Alle Preise sind inklusive Mehrwertsteuer, sollte sich die Lieferadresse außerhalb Europas befinden oder eine gültige Steueridentifikationsnummer angegeben werden, wird die Mehrwertsteuer natürlich abgezogen.


Das gezeigte Tryptichon ist eine meiner Arbeiten. Gefertigt mit Rötelkreide, Titel “ STUDY OF STALLIONS II“, Maße: 200 cm x 500 cm, VI2001, in den USA unvollständig und leider verloren und/oder zerstört. Die meisten Werke auf dieser Seite können nach wie vor käuflich erworben werden. Diese Werke zeigen meine Träume an der Schwelle des Todes.

In der Nacht auf den 23. Oktober 2001 erlitt ich einen Schlaganfall.Ich lag zwei Wochen im Koma und stand an der Schwelle des Todes. Man sprach schon über Organspende. An dem Tag an dem ich die Augen öffnete, war ich nicht fähig ein Körperteil, außer meinem Kopf, zu bewegen, ich konnte nicht sprechen oder scharf sehen. Ich war erst 23 Jahre alt, nahm keine Drogen, rauchte nicht, trank keinen Alkohol, ich war nicht erblich vorgeschädigt oder Ähnliches.

Bis heute haben die Ärzte keine Antwort auf das was mir widerfahren ist. Es geschah von heute auf Morgen, an einem Tag war ich gesund und hatte Familie und einen Job, und am nächsten Tag wäre ich beinahe gestorben.
Nach jahrelanger harter Arbeit (Physiotherapie, Sprachtherapie und Ergotherapie) war ich endlich wieder in der Lage zu stehen und zu Laufen. Endlich konnte ich den Rollstuhl verlassen, wieder Auto fahren und als Graphic Designer arbeiten. Bis 2009 habe ich nicht mehr gezeichnet, einige Collagen im Jahr 2004 bildeten die Ausnahme. Ich versuchte mich 2003 an Zeichnungen mit Rötelkreise, aber das Ergebnis genügte mir nicht. Also hörte ich auf, unbekannt ob ich je wieder in meinem Leben zeichnen würde.

Nach sieben Jahren lähmender Stille war ich endlich wieder in der Lage zu Zeichnen, Voraussetzung dafür war harte Arbeit und auch intensive Übungen mit meiner linken Hand. Die surrealistischen Inspirationen wie der Ozean, Steine, Inseln, Wolken, Gold und Schwerkraft, kombiniere ich mit meiner Liebe zu Pferden. 1997 erschienen diese Elemente gelegentlich in meinen Werken, die inzwischen nach Italien und die USA verkauft wurden.

Im Jahr 2009 wurde das neue René Magritte Museum in Brüssel/Belgien eröffnet. Meine Tante lebt dort. Als wir sie besuchten, nutzten wir die Gelegenheit eben dieses Museum zu besuchen. Seine Werke haben mich sehr beeindruckt und ermutigt wieder mit dem Zeichnen zu beginnen.

Obwohl meine Werke schwer zu transportieren sind und viel Verpackungsmaterial benötigen, sind Kunstsammler – nicht nur Pferde Liebhaber – weltweit daran interessiert eines meiner Werke zu erwerben. Einige aus Italien erwarteten sogar einen Wertanstieg. Meine Kunstwerke sind eindrucksvoll und vergleichbar im Kontrast mit filmischen Bildern. Alle Werke sind einmalig und viele von diesen Unikaten wurden schon nach Deutschland, Italien und in die USA verkauft.

Für meine Zeichnungen und Kunstwerke nutze ich Öl, Puder, pure Pigmente und/oder Pastellkreide auf Canvas GP125 oder wie bei meinen neueren Werken, pures Leinen (ausgenommen „STUDY OF A HORSE I & II“, VI/2010).

Mein erstes Werk habe ich mit Pastellkreide auf eine 150 cm hohe Leinwände gezeichnet. Ich war 11, hatte kein Geld, aber einige alte Tapeten, deren Rückseite ich nutzen konnte. Diese Arbeiten waren meisten kubistisch. Aber schon damals sollten meine Arbeiten XXL sein. Die Pferde sie zumeist in Lebensgröße gezeichnet. Dabei handelt es sich um Fantasie-Barockpferde, Araber oder antike Schlachtrösser, die Dynamik, Eleganz und Stärke symbolisieren sollen. Die Ölgemälde sind surrealistisch, gefertigt über mehrere Monate hinweg in denen immer wieder dünne Ölschichten, manchmal auch 24k pures Gold hinzugefügt wurden. Ich möchte, dass sie eine Tiefe ausstrahlen, wie sie in der Natur zu finden ist, nicht wie ein Druck oder eine Fotografie.

Heute genieße ich es auch musikalische Skulpturen zu kreieren. Sie bestehen aus geschmolzenem Silber, Gold, Bronze oder Kupfer auf einem schwarzen Granitwürfel. Meistens handelt es sich dabei um Streichinstrumente, Oboen oder verschiedene Blechinstrumente.